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#MeBambi oder Das Große Wundern

 

Die Agentur für Weltverbesserungspläne setzt sich mit ihren Theaterstücken bewusst für eine vielfältige Gesellschaft ein. Aber reicht das? Ist man damit automatisch auf der guten Seite? Muss man nicht vielleicht auch die eigenen unbewussten Denkmuster überprüfen?

In #MeBambi oder Das Große Wundern gehen die weißen Ensemblemitglieder in die Selbstanalyse und untersuchen ihr Weißsein. Und damit fängt das Große Wundern an. Denn sie stellen irritiert fest, wie stark die Tatsache, dass sie in diesem Land nicht als „anders“ wahrgenommen und behandelt werden, ihr Denken und Handeln bestimmt. Wie sie – ganz unbedacht, ohne böse Absicht und ohne es zu merken – rassistisch ihr Leben leben. Aber mit dieser Erkenntnis ist nichts mehr, wie es vorher war. Das schöne Leben hat einen beachtlichen Riss bekommen. Wir sind ins Stolpern gekommen. Muss jetzt die Suche nach und die Jagd auf die weißen Privilegien beginnen? Und wann ist sie zu Ende?

Auch Suzi – die gnadenlos selbstironische Protagonistin der neuen Inszenierung der AWP – kann noch nicht zum Halali ansetzen. Vorher gibt es allerhand zu tun. Auch für sie beginnt alles mit dem Großen Wundern. Über sich. Über das Land und die Leute. Unerschrocken stellt sie sich auf die Lichtung und entsteigt der Unwissenheit wie ein Reh, das erstmals aus dem Wald tritt.

#MeBambi ist ein kurioses Kammerspiel und die kritische Auseinandersetzung mit weißen Perspektiven. Mit Blick auf die Gesellschaft und mit autobiographischen Verweisen entspinnt sich eine absurd-komische Erzählung darüber, was passiert, wenn einer so einiges klar wird….

 

Projektentwicklung: Team | Szenische Leitung: Ulrike Willberg | Musik: Jan-Willem Fritsch | Performance: Susanne Abelein, Jan-Willem Fritsch | Raum: Nicholas Stronczyk | Produktionsassistenz: Almut Kranz | Dramaturgische Beratung: Hartmut El Kurdi | Technik: Jerry Oberländer | Produktionsleitung: Ulrike Willberg | Hospitanz: Magdalena Huppertz

 

Wir bedanken uns bei unseren Förderern!

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Termine

Nov 2019     Premiere Sa 23 / So 24
Dez 2019     Mi 4 / Do 5 / Fr 6
Jan 2020     Do 9 / Fr 10 / Do 30 / Do 31
Feb 2020     Do 6 / Fr 7 / Sa 8 / So 9 / Do 20 / Fr 21 / Sa 22 / So 23

Beginn

20 Uhr (Einlass ab 19:30 Uhr)

Spielort

Ihmezentrum, Ihmepassage 7, 4. Etage
(Eingang Blumenauer Str. zwischen enercity und Senioren Service Zentrum!)

Karten

Künstlerhaus, Sophienstraße 2, 30159 Hannover   Mo – Fr: 12 – 18 Uhr
„Frau Zimmer“, Davenstedterstraße 3, Linden Mitte / Mi – Fr: 13 – 18 Uhr, Sa: 11 – 14 Uhr
„Das Ladencafé“, Grotestraße 25 , Linden Nord / Mi – Sa: 11 – 18 Uhr, So: 12 – 18 Uhr

Eintritt

15,- Euro / 10,- ermäßigt.

 


Die AWP freut sich und sagt Danke!

„pro viso Preis“

Die Stiftung Kulturregion Hannover hat mit ihrem Kulturpreis „pro visio“ die beiden AWP-Produktionen des Jahres 2017 „Die Schneyderleyns – Eine Homestory in 3 Akten und 3 Räumen“ (Textilgalerie "Frau Zimmer") sowie „Home.Run - Eine grenzverletzende Familiensaga“ (Cumberland, Schauspiel Hannover) ausgezeichnet. Der Kulturpreis „pro visio“ würdigt außergewöhnliche Leistungen von Kulturschaffenden in der Region Hannover. Dazu die Jury: „Die AWP versteht sich insbesondere darauf, prekäre Geschichten aus dem Leben, Familien- und Beziehungsproblematiken auf berührende Weise und mit großer Nähe zum Publikum zu erzählen.“

„Best OFF“

„Home.Run - Eine grenzverletzende Familiensaga“ ist für das „Best OFF – Festival Freier Theater“ 2018 der Stiftung Niedersachsen nominiert. Alle zwei Jahre zeigt die Stiftung Niedersachsen sechs herausragende, niedersächsische Produktionen professioneller freier Theaterensembles im „Theater im Pavillon“ in Hannover. Wir spielen „Home.Run“ am 26. und 27. April im „Theater im Pavillon“. Am 27. 4. findet im Anschluss an die Vorstellung ein Nachgespräch statt. Wir laden Sie herzlich zu einer der Vorstellungen ein! Weitere Vorstellungstermine in Cumberland entnehmen Sie bitte den Spielplänen.